Herbst

Der Herbst verwöhnt uns in diesem Jahr mit seiner Sonne, dem blauen Himmel und der klaren Luft. So, als wäre dieser Teil des Rilkes Gedichts erhört worden:

 

„Befiehl  den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.“

 

Ähnlich wie das Frühjahr, ist der Herbst eine Übergangszeit. Eine Zeit um im Außen sowie im Innen hinzuschauen, auszusortieren, sich von Verbrauchtem und Überflüssigem zu trennen. Essenzielles zu erkennen und zu bewahren: Was brauche ich wirklich für die weitere Entwicklung in meinem Leben ?

Auf der körperlichen Ebene sind Lunge sowie Dickdarm dafür zuständig, bei dem was wir mit Atemluft und fester Nahrung aufnehmen zu sortieren und Austausch zu vollziehen: Luft/Nahrung hineinnehmen - umwandeln  - Verbrauchtes sowie Unnötiges möglichst rasch wieder abgeben. 

Lunge und Darm können wir bei dieser Arbeit unterstützen, indem sie von Zeit zu Zeit besondere “Reinigungs”- Aufmerksamkeit durch uns bekommen.

 s.dazu Blogthemen: Frühlingserwachen IX vom 31.März 2011 (die Gemüse- und Salatauswahl jahreszeitlich angepasst mit u.a. Kohl, Rote Bete, Ackersalat … ) und Äpfel, Äpfel Äpfel III vom 27.September 2011 sowie Frühlingserwachen XVII vom 29. März 2011

Ähnlich wie bei der Vorratshaltung dessen, was über den Sommer hin gereift ist, ist es auf der Leibebene notwendig  Wertloses, Ungutes zu entfernen.  FREI - Raum für Exizenzielles und Entwicklung entsteht dabei.         


 



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