manchmal -
erlebe ich mich als ganz unsicher, wenn es anklopft.
Was/wer kloppft da an meine Tür? Will etwas von mir.
manchmal -
will ich nicht hereinlassen, was/wer da Einlass fordert.

Schnell verschließen!!! Ich meine dem, was da auf mich zukommt, nicht gewachsen zu sein. Ich fühle mich unsicher und ängstlich. Ich will damit nichts zu tun haben, mich nicht drum kümmern.
Ich beginne in mich hineinzuspüren. Ich erinnere mich an einen Gedanken von Thich Nhat Hanh:Weil wir unsere Gefühle sind, vernachlässigen wir sie nicht und gehen nicht über sie hinweg. Wir umarmen sie liebevoll mit unserer Achtsamkeit wie eine Mutter ihren Säugling.
Ein Moment der Ruhe tritt ein. Ja, es ist gut, dass ich achtsam mit mir umgehe. ich atme bewußt und ruhiger und beginne zu sprechen; zu fragen; hinzuhören. Ich vertraue Prozessen und den darin gemachten Erfahrungen, durch die ich gereift bin. Kann dann entscheiden: öffnen oder verabschieden.