Kratzender Hals - da erinnerete ich mich an den Rat meines HNO-Arztes:
“Mit Salz gurgeln”. Eine Prise (Meer-) Salz in einem Glas warmen Wasser lösen, soviel, dass der Geschmack leicht und salzig ist.Damit immer wieder gurgeln.

Salz hat die Eigenschaft für eine ausgeglichene Flüssigkeitbilanz in den Zellen zu sorgen - dadurch lässt das rauhe und trocke Empfinden im Hals schnell nach. Dieses einfache Mittel wirkt zudem leicht desinfizierend.
Mich hat dieser Hinweis inspieriert auf die Entdeckungsreise zu Informationen rund ums Salz zu gehen.
Schon in der Antike, bei Griechen und Römern, wurde Salz als Geschenk der Götter geschätzt. Auch in anderen Völkern galt es zeitweise wertvoller denn Gold und Edelsteine. Die Bezeichnung “Weißes Gold” lässt darauf schließen.
In unserem Sprachgebrauch finden sich Redewendungen, die auf die Bedeutung von Salz Bezug nehmen:
- Das Salz in der Suppe: das Beste was es gibt; macht den Reiz einer Sache aus
- Wie eine Suppe ohne Salz: fade, langweilig, reizlos
- Jemandem das Salz in der Suppe nicht gönnen: jemandem überhaupt nichts gönnen; neidisch / missgünstig sein
- Salz in die Wunde streuen/reiben: jemandem seine Fehler und Unzulänglichkeiten schmerzhaft vorführen; oder auch: durch eine Äußerung die unangenehme Lage eines anderen zusätzlich verschlimmern
- Jemanden im Salz haben: sich die Rache an jemanden noch aufheben
- Jemandem etwas versalzen: jemandem die Freude an etwas verderben, verleiden, madig machen; jemandem schaden; jemandes Pläne vereiteln