NaCl - Salz, nicht nur für die Suppe II

Soviel Aufhebens um diese kleinen weißen Körnchen, die heute in jedem Supermarkt, 500g, für wenige Cent zu erhalten sind.

Zu einer anderen Zeit wurden sie als  “Weißes Gold” gehandelt.

Das Vorhndensein von genügend Salz in unserem Körper ist die Grundvoraussetzung damit alle Körperfunktionen optimal funktionieren können. Ob wir laufen oder springen, atmen, unsere Nahrung verdauen oder mit unserem Herzschlag das Blut durch die Adern pumpen – wir brauchen dazu Salz. Dieser Mineralstoff ist unverzichtbar für unser Denken und Fühlen und steuert maßgeblich unseren Flüssigkeitshaushalt. 

Unser Körper besteht, je nach Alter, zu ca. 2/3 aus Wasser. Dieses Wasser wird durch das Vorhandensein von Salz gebunden.  Der Salzgehalt im Blut und in den Körperflüsigkeiten beträgt ziemlich genau 0,9 Prozent und muss, da viele Körperfunktionn davon abhängen, immer konstant bleiben.

Wunderbar wie es von der Natur fein eingerichtet, dass uns ein Essen besser schmeckt, wenn es Salz enthält! Da die meisten vorgefertigten Lebensmittel stark gesalzen sind, wird der durchschnittliche Verzehr von Kochsalz jedoch als allgemein zu hoch eingeschätzt.

Und wie funktioniert das dann mit dem “Stoffwechsel”, wenn wir Salz zu uns nehmen?

-     Im Mund löst der Speichel das Salz in seine atomaren Bestandteil auf: in ein positiv geladenes Natrium-Ion und ein negatives Chlorid-Ion. Aufgelöst im Speichel, gelangen beide Stoffe in den Magen. Dort arbeiten bestimmte Magenzellen, die Salzsäure herstellen. Als Hauptbestandteil der Magensäure tötet sie mit der Nahrung eindringende Keime ab. Für diese Säure brauchen die Magenzellen die Chlorid-Ionen, die sie sich aus dem Salzspiegel der Körperflüssigkeiten holen.

-   Weiter geht es bei der Reise durch den Körper zum Dünndarm. Durch spezielle Poren in der Zellwand, Ionenkanäle, können geladene Ionen in die Zelle hinein und wieder heraus transportiert werden. Die positiv geladenen Natrium-Ionen werden so durch die Darmzelle in die Blutbahnen gefördert. Sie ziehen immer Wasser mit sich. Auch die negativ geladenen Chlorid-Ionen wandern mit und gleichen dabei die elektrische Ladung aus. Erst durch diesen besonderen Transport gelangen Salz und Wasser ins Blut.

-     Die Blutbahnen bringen die Salz-Ionen und Wasser zu jeder einzelnen Zelle im Körper. Die Zellen brauchen das Salz für ihren Stoffwechsel, es sorgt für den Flüssigkeitstransport in die Zelle und wieder hinaus.Dadurch werden die verschiedensten Funktionen möglich: die Muskelzellen können sich bewegen, die Nervenzellen können dadurch Reize weiterleiten …

-     Weiter geht es zu den Nieren. Sie sind dafür zuständg, dass der Salzspiegel im Körper immer gleich bleibt. Sie reinigen das Blut und scheiden dabei überschüssiges Wasser, Stoffwechselreste, Fremdsubstanzen und nicht benötigtes Salz aus.

-     Der wichtigste Ausgang für Salz, das überschüssig ist und nicht ins Blut zurückkehrt, ist der Urin.

-   Auch durch Schweiß und Tränen verliert der Körper Salz. Selbst im Atem und im Speichel verliert der Körper Salz.

-     Den Verlust gleichen wir aus, wenn wir unserem Appetit auf Salziges nachgeben: zwei bis drei Gramm Salz am Tag verlangt der Körper jeden Tag - das variiert u.a. je nach Jahreszeit und Körperaktivität.

Bild:   www.hamm-chemie.de/k7/k7ab/merkmale_von_gegen..

“Schwingtür”

Stimmen, Töne, Musik, Melodien berühren. Erschwingen Empfundenes, Gelebtes hervor. Urgewaltig fühle ich mich überschwemmt; unkontrolliert hineingesogen in einen ungeahnten Gefühlsstrudel.

Ich lasse mich anrühren, berühren; gebe nach - öffne mich. Was geschieht? Etwas in mir beginnt zu vibrieren. Verlorengeglaubtes, Vergessenes, Erstarrtes wird erregt, rege gemacht,  bricht hervor, erschüttert, mich. Schwingt MICH. Erinnert MICH.

Das von Damals ist vorbei. Erstaunen, wie nah, wie stark in solchen Momenten jene alten Empfindungen wieder present sind - wenn sie auftauchen dürfen.

Sie gehören zu mir. Sind Teil von mir.

Ich will sie wieder bewußter in mein Leben mit hineinnehmen.

(Source: [URL="http)

leise

Leise

tritt es

über deine Schwelle

das Licht,

blüht die Farben

einer neuen Zeit

auf die Wände,

verwandelt

den Staub deiner Tage

zu Gold

mit seinem leichten Schritt

und legt um deine Ängste,

deine Zweifel

warm seinen Mantel:

Fürchte dich nicht!

                                                             Isabella Schneider

foto: http://bilder-geschichten.blogspot.com

                                               

Es war einmal ein frommer Mann, der wollte schon in diesem Leben in den Himmel kommen. Darum bemühte er sich ständig in den Werken der Frömmigkeit und Selbstverleugnung. So stieg er auf der Stufenleiter der Vollkommenheit immer höher empor, bis er eines Tages mit seinem Haupte in den Himmel ragte. Aber er war sehr enttäuscht: Der Himmel war dunkel, leer und kalt. Denn Gott lag auf Erden in einer Krippe.

Martin Luther

Bild entnommen:

http://www.michel-industrieservice.de/index.php?p=leistungen&u=pruefung_von_leitern_hebezeug_anschlagmitteln_leistungen

Offene Türen: Freude - Wärme - Licht -

Was erhoffe ich, wenn ich möchte, dass mir geöffnet wird?

Was geschieht, wenn ich “mich-öffne” ?

Was meint das “Türen öffnen”? Woher kommt das?

In kirchlichen, ebenso wie in weltlichen Liedern, wird gesungen:

  • dass die Türen weit gemacht, geöffnet werden sollen;
  • dass etwas Besonderes erwartet wird;
  • draußen, allein, ist es einsam, kalt.

Was wärmt mich?

Gewärmt werden macht “weit”, öffnet Poren und Herzen.

Wo, mit/bei welchen Menschen möchte ich sein? Wo, fühle ich mich gewärmt?

Wen kann ich (er-)wärmen? Wofür?

Von Frieden ist in den Liedern oft die Rede; von Gerechtigkeit -

Jedoch - dass da “Jemand” kommt und all das mitbringt …  -

Oder - geht es darum, diese “göttlichen/ messianischen” Qualitäten in mir mutig, vorsichtig, zu wagen, zuzulassen  - auch eventuell abseits allgemein gelebter Normen,  Mensch-/Mit-Mensch-Sein zu leben.

Achtsam Ausschau halten nach Augen, Fenstern, Stimmen, Türen, Lichtern, Worten, Bewegungen